Bio-Katzenfutter: Was steckt wirklich drin?
Bio ist in, egal, ob es sich um Gemüse, Obst oder Tierfutter handelt. Doch was bedeutet „Bio“ überhaupt – und was unterscheidet Bio-Katzenfutter von herkömmlicher Katzennahrung?
Für Katzen-Neulinge und auch für erfahrene Katzenhalter ist es gar nicht so einfach, hochwertiges Katzenfutter zu identifizieren. Hier möchten wir ein wenig Hilfestellung geben. Keine Angst: Sie benötigen hierzu kein Analysegerät und keine Laborausstattung – oft reicht schon der Blick auf das Dosenetikett oder die Rückseite der Verpackung, um zu wissen, was wirklich im Katzenfutter drin ist.

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Hochwertiges Katzenfutter ist reich an tierischem Protein.
Katzen sind Fleischfresser. In der freien Natur ernähren sie sich vorwiegend von Mäusen, anderen Kleinnagern und Vögeln. Grundsätzlich benötigen unsere Katzen ein Futtermittel, das reich an Protein ist, moderaten Fettgehalt aufweist und nur wenige Kohlenhydrate enthält.
Bevor Sie das Etikett eines Katzenfutters unter die Lupe nehmen, sollten Sie eines wissen: Laut Futtermittelgesetz ist die Liste der Inhaltsstoffe nach absteigendem Gehalt im Fertigprodukt sortiert. Behalten wir die oben genannte Zusammensetzung des „natürlichen“ Katzenfutters – der Maus – im Auge, sollte eines an erster Stelle stehen: Fleisch. Dies kann als Frischprodukt oder in der Trockenform angegeben werden.
Die meisten Katzenfuttersorten enthalten auch tierische Nebenerzeugnisse. Diese sind nicht schädlich, sondern sogar im Futter erwünscht. Schließlich nimmt eine Katze neben dem Muskelfleisch Ihrer Beutetiere auch Innereien wie Herz und Lunge zu sich!
Unter dem Begriff „tierische Nebenerzeugnisse“ können sich alle möglichen Organe wie Leber und Milz, Euter oder Nieren befinden. Organe wie Pansen, Euter und Lunge enthalten viel Bindegewebe, sind dadurch schwerer verdaulich und somit meist nur zu geringem Anteil in Futter enthalten.
Umso besser, wenn der Hersteller die sogenannte „offene Deklaration“ wählt und ganz genau ausführt, welche Nebenerzeugnisse wirklich im Katzenfutter enthalten sind! So können Sie hochwertiges Katzenfutter einfach identifizieren. Getreideprodukte sollten nur in kleinen Mengen gefüttert werden – sie erscheinen daher möglichst weit unten auf der Inhaltsliste.
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Um Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe herrscht ein Glaubenskrieg. In Nassfutter sind keine Konservierungsstoffe enthalten, da durch die Erhitzung der geschlossenen Dose oder Schale eine natürliche Konservierung entsteht.
In Trockenfutter verwenden Hersteller Konservierungsstoffe zur Haltbarmachung der Kroketten. Dabei werden künstliche und natürliche Stoffe genutzt. Geschmacksverstärker verwendet man nur noch selten, meist in Form von Aromen.
Zucker oder Karamell ist nur in sehr geringen Mengen in manchen Nassfuttersorten enthalten und dient der Brauntönung des Fleisches.
Dieser Zucker gehört nicht ins Katzenfutter: Auch wenn er in der enthaltenen Menge nicht gesundheitsschädlich ist, kann er von der Katze nicht genutzt und noch nicht einmal geschmeckt werden, da Katzen „süß“ nicht schmecken können. Hochwertiges Katzenfutter enthält daher keinen Einfachzucker wie Karamell oder Glucose.
Wie wir festgestellt haben, benötigt der Fleischfresser Katze viel hochwertiges Protein und Fett, um gesund und agil zu bleiben. Pflanzliche Bestandteile und Kohlenhydrate sind für Katzen nur zu einem gewissen Teil verdaulich, darum sollte kein hoher Anteil davon im Futter sein.
Neben dem reinen Gehalt an Proteinen, Fett und Kohlenhydraten benötigt unsere Katze noch eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen. Einige Stoffe kann der Katzenkörper aus Nahrungsbausteinen selber herstellen, andere nicht. Zu Letzteren gehört die Aminosäure Taurin, die essenziell für viele Stoffwechselvorgänge im Katzenkörper ist.
Ein Mangel kann zu Blindheit, Unfruchtbarkeit, Wachstumsstörungen und Störungen des Immunsystems und des Herzens führen. Damit die Katze genug Taurin zur Verfügung hat, muss sie eine bestimmte Menge täglich über die Nahrung aufnehmen – viele Fertigfuttersorten enthalten genug Taurin.
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um gesundes Katzenfutter für Ihren Liebling.
Tierärzte empfehlen in der Regel sogenannte Alleinfuttermittel – also Katzenfutter, das den kompletten Nährstoffbedarf der Samtpfote abdeckt. Dieses sollte auf die individuelle Lebensphase der Katze abgestimmt sein, d. h. für ein Katzenkind, eine erwachsene Katze oder eine Seniorenkatze geeignet sein. Für Katzen mit chronischen Krankheiten gibt es spezielles Diätfutter. Leidet die Katze beispielsweise an einer Schilddrüsenerkrankung, kann der Tierarzt ein hochwertiges Futter ohne Jod bzw. mit reduziertem Jodgehalt empfehlen.
Verschiedene Hersteller wie MAC’s, MjAMjAM und STRAYZ haben Katzenfutter mit besonders hohem Fleischanteil im Angebot. Im zooplus Online-Shop können Sie sich die jeweilige Zutatenliste mit einem Klick auf den Reiter „Zusammensetzung“ detailliert anzeigen lassen.
Sowohl Nass- als auch Trockenfutter haben Vor- und Nachteile. Nassfutter ist reich an Feuchtigkeit und versorgt vor allem trinkfaule Miezen mit ausreichend Flüssigkeit. Zudem lieben viele Katzen Futter mit Soße, das sie genüsslich aufschlabbern können. Dagegen hilft Trockenfutter bei der Zahnpflege. Welches Futter für Ihre Katze besser geeignet ist, entscheiden Sie am besten zusammen mit Ihrem Tierarzt.
Steht auf der Packung „Ergänzungsfuttermittel“, ist es nicht für die dauerhafte alleinige Ernährung gedacht. Auch vegetarisches Katzenfutter ist lediglich als Ergänzung geeignet, da die Katze als Fleischfresserin auf tierisches Protein angewiesen ist.
Hochwertiges Katzenfutter für Ihre Fellnase zu finden, ist kein Buch mit sieben Siegeln, sondern erfordert oft nur einen Blick aufs Futteretikett. Empfehlenswert sind in der Regel Produkte ohne Getreide und Zucker. Zudem untersucht die Stiftung Warentest regelmäßig die Zusammensetzung von Katzenfutter. Die Ergebnisse dieser Tests liefern oftmals wertvolle Hinweise.
Ob rassespezifisch, fettarm, altersgerecht oder hypoallergen: Entdecken Sie unsere große Auswahl an hochwertigem Katzentrockenfutter und Katzennassfutter beliebter Marken oder für spezielle Bedürfnisse im Online-Shop von zooplus.
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Hinweis: Die Wahl eines geeigneten Katzen-Diätfuttermittels kann die natürlichen Körperfunktionen Ihrer Katze unterstützen. Bitte beachten Sie aber, dass Diätfuttermittel Krankheiten weder heilen noch verhindern können. Die richtige Ernährung Ihrer Katze sollten Sie außerdem immer mit Ihrem Tierarzt absprechen.
Quellen:
Bio ist in, egal, ob es sich um Gemüse, Obst oder Tierfutter handelt. Doch was bedeutet „Bio“ überhaupt – und was unterscheidet Bio-Katzenfutter von herkömmlicher Katzennahrung?
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